Parken Flughafen Amsterdam-Schiphol

Der Luchthaven Schiphol, zu deutsch Flughafen Amsterdam Schiphol (IATA-Code: AMS) erstreckt sich über ein Areal von 2787 Ha, und befindet sich etwa 10 km südwestlich zur niederländischen Landeshauptstadt Amsterdam auf dem Gemeindegebiet Haarlemmermeer, rund 3 m unter dem Meeresspiegel, was ihn zum niedrigstgelegenen Flughafen Europas macht.
Er wurde im Jahr 1916 eröffnet, wird mittlerweile betrieben von der Schiphol Group und ist der größte internationale Flughafen der Niederlande und mit knapp 64 Millionen Fluggästen im Jahr 2016, nach London Heathrow und Paris-Charles-de-Gaulle Europas drittgrößter Flughafen. Im weltweiten Vergleich lag der Flughafen Amsterdam Schiphol im Jahr 2015 sogar auf Platz 14.

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Parken am Flughafen Amsterdam-Schiphol

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Easy Airport Parking
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Blue Parking
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Schiphol ParkFly
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All-In Parking Schiphol
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Sky Park
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Xclusive Parking Schiphol
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Der Flughafen Schiphol mit seinen 6 Landebahnen, rund 64 Millionen abgefertigten Passagieren   und 1.662.282 Tonnen umgesetzte Luftfracht, bietet als riesiges Wirtschaftsunternehmen etwa 57.600 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz (stand 2016).
Üblicherweise werden die Start- und Landebahnen nur nach ihrer geographischen Lage benannt, jedoch nicht am Flughafen Amsterdam Schiphol. Hier wurden die 6 Start- und Landebahnen individuell benannt, meist nach Ortschaften, die im Start- oder Landeanflug überflogen werden, wie zum Beispiel die Bahnen Kaagbaan, Buitenveldertbaan, Zwanenburgbaan und Aalsmeerbaan. Nur die Oostbaan, die sich im geographischen Osten des Flughafens befindet, hat offiziell eine Namen der auf die geographische Lage zurückzuführen ist. Jedoch ist der Historische, und im Volksmund noch immer gebräuchliche Name der Oostbaan, „Fokkerbaan“, der seinen Ursprung in den in der Nähe der Start- und Landebahn befindlichen ehemaligen Fokker Flugzeugwerken hatte. Die neueste 2013 eröffnete Piste wurde mit dem neutralen Namen Polderbahn bedacht.
Zwischen den Start- und Landebahnen Zwanenburgbaan und Polderbaan, werden die  Verbindungsautobahn A5 und der Kanal Hoofdvaart vom Flugverkehr überflogen. Ausserdem ist dort ebenfalls der Friedhof der Jüdischen Gemeinde von Amsterdam Gan Asjalom Hoofddorp angesiedelt.
Eine weitere Besonderheit des Flughafens ist die Beherbergung einer Außenstelle des Rijksmuseums Amsterdam, das sich hinter der Passkontrolle befindet und somit nur für Fluggäste zugänglich ist. Die wechselnden Ausstellungen können von den Passagieren kostenlos besichtigt werden.
In Betrieb ging der Flughafen Amsterdam am 16. September 1916 als Militärbasis mit kleinen Hangars und einer Graspiste als Start- und Landebahn. Mit Beginn der zivilen Luftfahrtnutzung im Jahr 1920 wurde dieser offiziell als Flughafen Schiphol bezeichnet, wobei der Ursprung des Namens bis heute nicht 100%-ig geklärt ist. Die Ortsbezeichnung Schiphol (Sciphol) taucht erstmals 1447 auf, bedeutet laut einer Theorie „Schiffsloch“, und soll auf den damals auf dem Flughafengelände befindlichen Binnensee Haarlemmermeer zurückzuführen sein, wo wohl in regelmäßigen Abständen Schiffe sanken.
Bereits 1935 besaß der Flughafen Schiphol 4 asphaltierte Start- und Landebahnen.
In den Kriegsjahren ab 1940 wurde der Flughafen Schiphol von der deutschen Wehrmacht besetzt die dort bis zum Jahr 1944 eine Fliegerhorstkommandantur der deutschen Luftwaffe einrichtete. Die besondere geographische Lage und die Struktur des Flughafens machte ihn zur prädestinierten Basis für Bomber in der Luftschlacht um England oder dem Unternehmen Steinbock.
In der heutigen Zeit ist Schiphol das europäische Drehkreuz für Delta Airlines, Basis von Vueling und EasyJet, Heimatflughafen vieler niederländischen Fluggesellschaften wie der KLM, Corendon, Martinair, ArkeFly und Transavia.
Nicht nur für den deutschsprachigen oder europäischen Raum mit zahlreichen Verbindungen von Frankfurt am Main, München, Zürich, Wien, London-Heathrow, Barcelona, Paris.CDG, Rom und Kopenhagen ist der Flughafen Schiphol von großer Bedeutung, sondern er hat auch eine wichtige internationale Bedeutung für den interkontinentalen Passagier- und Frachtflug.
Seit 2012 werden für Fluggäste aus China extra chinesischsprachige Mitarbeiter, die auch gesondert als solche gekennzeichnet sind, zur Verbesserung des Service und der besseren Kommunikation gestellt.
Zum 100. Geburtstag des Flughafen Amsterdam Schiphol im Jahr 2016 erhielt er aufgrund der Rolle in der Geschichte und der wirtschaftlichen Entwicklung der Niederlande von König Willem-Alexander offiziell das Prädikat „königlich“, niederländisch koninklijk.
Eine optimale Anbindung an das Bahnnetz, Autobahnen und das öffentliche Verkehrsnetz sind ein weiteres Plus des Flughafen Amsterdam Schiphol.
Umsteigefreie Bahnverbindungen vom Flughafen Schiphol nach Amsterdam, Rotterdam, Den Haag, Utrecht, Leiden und Eindhoven sind über den Bahnhof Schiphol gewährleistet, der mit dem europäischen Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsnetz verbunden ist.
Die Ziele Brüssel, Paris und Antwerpen werden vom Thalys mehrmals am Tag angefahren.
Regelmäßige Busverbindungen des Amsterdamer Verkehrsbetriebs GVB verbinden den Flughafen Schiphol mit dem Bus- und Straßenbahnnetz von Amsterdam.
Über die Autobahn A4 zwischen Amsterdam und Den Haag, kann der Flughafen Amsterdam Schiphol direkt über eine Ausfahrt mit dem eigenen PKW angefahren werden.
Die Abfertigungsgebäude des Flughafens sind unterteil in Halle 1 mit Pier B und C, Halle 2 mit Pier D und E und Halle 3 mit Pier F, G, H und M. Alle drei Hallen sind über einen zentralen Platz, wo ebenfalls der Bahnhof untergebracht ist, miteinander verbunden.
An den somit insgesamt 8 Piers der drei Hallen stehen dem Flughafen für seine Fluggäste und den Frachtsektor knapp 160 Flugsteige zur Verfügung.
Pier B und C der Halle 1 werden alleinig für den Verkehr innerhalb des europäischen Schengenraums genutzt. Abgefertigt werden hier zum Beispiel inneneuropäische Flüge der Star Alliance, darunter auch die Lufthansa.
Hauptnutzer der Halle 2 mit den Piers D und E ist die niederländische Fluggesellschaft KLM. Im Pier E werden ausschließlich Non-Schengen-Flüge abgefertigt, in Pier D jedoch Schengen und Non-Schengen-Flüge, die aber strickt räumlich voneinander getrennt sind.
Auch die Piers F und G der Halle 3 dienen nur zur Abwicklung von Non-Schengen-Flügen.
An den Piers H und M der Halle 3 sind die sogenannten Billigairlines wie EasyJet untergebracht, wobei auch hier Schengen- und Non-Schengen-Flüge abgefertigt werden.
Auch am Flughafen Amsterdam Schiphol ist es im Verlauf der Geschichte zu Flugunfällen, Abstürzen und anderen Zwischenfällen gekommen.
Im Jahr 1992 ereignete sich eine Katastrophe mit einem El Al Frachtflugzeug die 47 Menschen das Leben kostete. Das Flugzeug ist kurz nach dem Start von Schiphol in einen Wohnblock in Amsterdam-Bijlmermeer abgestürzt.
2005 kam es im Abschiebegefängnis des Flughafens zu einem Brand bei dem es 11 Tote und 15 Verletzte gegeben hatte. Der Gefängniskomplex ist ausgelegt für 350 Insassen die meist aus Abschiebehäftlingen, mutmaßlichen Drogenschmugglern oder Personen bestehen, denen die Einreise in die Niederlande verweigert wurde. Zum Zeitpunkt des Feuers befanden sich 43 Häftlinge und das Wachpersonal im betroffenen Gefängnistrakt. Nachdem ein Teil des Gefängnisses evakuiert wurde konnte die Feuerwehr den Brand nach 3 Stunden unter Kontrolle bringen. Im Anschluss an die Ermittlungen wurde später einer der Insassen verhaftet, der den Brand in dem Zellenblock vorsätzlich gelegt haben soll.
Ein weiterer tragischer Zwischenfall ereignete sich im Februar 2009, als ein Flugzeug der Turkish Airlines beim Landeanflug, laut offizieller Untersuchungskommission aufgrund eines defekten Funkhöhenmessers, von der Landebahn abgekommen ist. Hierbei kam es zu 9 Toten und 89 zum Teil Schwerverletzten.