Parken Flughafen Basel

Der EuroAirport Flughafen Basel-Mülhausen-Freiburg (IATA-Code: BSL), der drittgrößte schweizerische Flughafen hinter Zürich und Genf, befindet sich ca. 6 km nordwestlich von Basel (Schweiz) und ca. 20 km südöstlich von Mühlhausen (Frankreich).
Der 1946 eröffnete Baseler Flughafen besteht aus zwei Terminals die in 4 Hallen untergebracht sind, und fertigte 2016 fast 7,5 Millionen Fluggäste und über 100.000 Tonne Luftfrachtgüter ab. Seine maximal Kapazität der Fluggastabfertigung liegt bei 8 Millionen Passagieren pro Jahr, und ist somit fast ausgeschöpft.
Der Flughafen Basel-Mülhausen ist Arbeitgeber für 6.200 Beschäftigte und auf den beiden zur Verfügung stehenden Start- und Landebahnen zählte man im Jahr 2016 etwas mehr als 95.000 Flüge.

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Parken am Flughafen Basel

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Ein auf der ganzen Welt einmaliges Merkmal des Flughafens Basel-Mülhausen-Freiburg ist, dass er von zwei Ländern, nämlich der Schweiz und Frankreich zusammen betrieben wird. Aufgrund seiner Wichtigkeit für Deutschlands südwestlichen Raum, wurde dem Flughafen Basel-Mülhausen der Namenszusatz Freiburg angehängt. Im Verwaltungsrat und dem trinationalen Beirat des Flughafens Basel-Mülhausen-Freiburg sind alle drei Nationen, also die Schweiz, Frankreich und Deutschland vertreten, wobei die deutschen Vertreter hier kein Stimmrecht besitzen. Die amtlichen Sprachen am EuroAirport Flughafen Basel-Mülhausen-Freiburg sind Deutsch, Französisch und Englisch.
Der Flughafen Basel-Mülhausen-Freiburg im Dreiländereck, ist ein öffentlich-rechtliches Unternehmen mit Sitz in Frankreich, befindet sich auf dem Staatsgebiet von Frankreich und hat seit 1949 den binationalen Status, der durch einen schweizerisch-französichen Staatsvertrag geregelt ist. Eine Besonderheit die hier geregelt ist, ist der Fakt, dass sich auf dem EuroAirport Basel ein schweizer Zollsektor auf französischen Staatsgebiet befindet.
Das zum Teil komplizierte Prozedere, sowohl für in Basel landende als auch für von Basel aus abfliegende Fluggäste, hat sich erst nach dem kompletten Beitritt der Schweiz in das Schengener Abkommen 2009 vereinfacht und die Abläufe sind die selben wie an den meisten europäischen Flughäfen.
Von Frankreich aus, kann der Flughafen Basel-Mülhausen-Freiburg direkt per separater Flughafen-Ausfahrt von der Autobahn A35 oder über Neuweg (La Chaussèe) mit dem Privatauto angesteuert werden.
Aus der Schweiz kommend, können Fluggäste oder Besucher die mit dem PKW anreisen von Basel aus kommend über eine Zollfreie Straße zum Flughafen gelangen. An dieser Straße befindet sich ebenfalls ein Rad- und Fussweg.
Die beiden Anfahrten sind nicht miteinander verbunden, es besteht also über den Flughafen keine Möglichkeit des Grenzübertritts mit dem PKW.
Aus diesem Grund existieren noch immer zwei separate, nicht miteinander verbundene Parkplatzbereiche am Baseler Flughafen, einer auf der schweizerischen seit, wo die Bezahlung in Schweizer Franken erfolgt, und ein Parkbereich auf französischer Seite mit Bezahlung in Euro.
Vom Baseler Bahnhof SBB zum Flughafen verkehrt mehrmals stündlich, zum Teil bis zu 10 Mal, die Buslinie 50 der Baseler Verkehrs-Betriebe (BVB). Die Fahrzeit zwischen dem Bahnhof in Basel und dem Flughafen Basel beträgt etwa 15 Minuten.
Vom Bahnhof Saint-Louis, der den Anschluss zur Bahnstrecke Basel-Strasbourg/ Mühlhausen bildet, pendelt vielfach pro Stunde die Buslinie 11 der Nahverkehrsgesellschaft Distribus zum EuroAirport Basel.
Eine kostengünstige alternative zur Bahn oder dem eigenen PKW, ist die Anreise mit den FlixBus Linien nach Freiburg im Breisgau oder Zürich.
Plannespotting, das Hobby-mäßige Beobachten und Photographieren der Flugzeuge ist besonders am EuroAirport Basel ein beliebter Freizeitvertreib. An der Stelle, wo eine Landstraße die vom Flughafen nach Blitzheim führt die Start- und Landebahn 15 unterquert, existiert eine Aussichtsplattform mit dem Namen «Belvédère». Von hier aus hat man eine komplette Sicht auf die Startbahn 15 und alle dort startenden und landenden Flugzeuge aus nächster Nähe.
Nach Jahren der Diskussionen, Planungen und stetigen Wechseln der zukünftigen Lage des Flughafens kam nach dem März 1945 der Standort des Flughafens zwischen Blotzheim und Saint-Louis, der späteren Lage des Baseler Flughafens ins Gespräch. Die wesentlich bessere flugtechnische Lage und zudem viel kostengünstigere Variante des Flughafens in Blotzheim führte zu einem raschen Fortschreiten der Verhandlungen und Planungen zwischen den zuständigen französischen und Schweizer Behörden. Die grundsätzliche Zusage seitens Frankreich erfolgte im August und seitens der Schweiz wurde das Projekt im Oktober 1945 dem Bundesrat offiziell vorgelegt und der Öffentlichkeit bekannt gegeben.
Die offiziellen Regierungsverhandlungen erfolgten ab dem Februar 1946 und am 8. März 1945 erfolgte der erste Spatenstich, durchgeführt vom Basler Regierungsrat und des Präfekten des Départements Haut-Rhin.
Bis zur Eröffnung des provisorischen Flughafen Basel-Mülhausen am 8. Mai 1946 erbauten 350 zivile Arbeiter und 100 deutsche Kriegsgefangene den kompletten Flughafen. In diesen 2 Monaten wurden zahlreiche einfache Abfertigungsgebäude und eine 1270m lange und 40 m breite Start- und Landebahn aus dem Boden gestampft.
Frankreich übernahm den Hauptanteil der finanziellen Kosten für das Bauprojekt, das aufgrund der rekordverdächtigen Bauzeit umgangssprachlich mittlerweile als „Wunder von Blotzheim“ bekannt war.
Nach einem guten Start folgten zunächst rückläufige Fluggastzahlen, die auf die wenig komfortablen Abfertigungsgebäude und der problematischen Zufahrt seitens der Schweiz mit zuvorigem Grenzübertritt zurückzuführen waren.
Seit dem Jahr 1948 erfolgte die Verlängerung der Start- und Landebahn auf 1500m, im weiteren der Bau einer Nord-Süd-Hauptlandebahn mit 2000m Länge und 60m Breite, sowie einer Ost-West-Start- und Landebahn, Flugsicherheitsanlagen, eine Zollfreistrasse und ein Abfertigungsgebäude im Rahmen des Umbaus des provisorischen Flughafens zum endgültigen Flughafen Basel-Mülhausen.
Um im Vergleich zu anderen Flughäfen konkurrenzfähig bleiben zu können, wurde im Jahr 1970 ein weiteres Terminalgebäude eingeweiht, die Start- und Landebahnen zum Teil auf 4000m verlängert, damit auch größere Düsenflugzeuge landen können, bzw. eine neue hinzugefügt.
Nach der Ernennung zum Interkontinentalflughafen 1977 folgten am Flughafen Basel-Mülhausen-Freiburg in den darauf folgenden Jahren immer wieder weitere Umbauten wie die Verlängerung der Startbahnen, Vergrößerungen der Frachthallen, etc. bis er im Jahr 1987 die neue Markenbezeichnung EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg erhielt.
Die kontinuierliche Erhöhung der Fluggast- und Startkapazitäten wurden Schritt für Schritt in deh Jahren 1990 mit dem Anbau eines Fingerdocks, im Jahr 2001, 2002 und 2005 mit der Verlängerung von Start- und Landebahnen erzielt. Um den EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg auch optisch an das neue Jahrtausend anzupassen, wurden das äußere Erscheinungsbild der Terminalgebäude umstrukturiert und die Terminals selbst umgebaut.
Die magische Grenze von 6 Millionen Fluggästen knackte der Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg 2014.
Der jüngste Bauabschnitt, der neue Cargo-Terminal, wurde im Jahr 2015 abgeschlossen und eröffnet.