Parken Flughafen Bratislava

Der wichtigste und größte internationale Flughafen Letisko Bratislava, auch unter dem Namen Letisko Milana Rastislava Štefánika (IATA-Code: BTS) bekannt, befindet sich 9 km nordöstlich der   slowakischen Hauptstadt Bratislava auf circa 477 ha des Grundgebiets des Stadtteils Ružinov und etwa 73 km östlich der österreichischen Landeshauptstadt Wien.
Die offizielle Benennung des Flughafen nach dem 1919 bei einem Flugzeugunglück in der Nähe von Bratislava, verstorbenen Politikers Milan Rastislav Štefánik, erfolgte im Jahr 1993
Im Jahr 2010 fanden auf dem internationalen Airport Bratislava etwas über 27.000 Flugbewegungen statt, wobei fast 1,7 Millionen Fluggäste und über 17.700 Tonnen Luftfrachtgüter abgefertigt wurden. Die maximale Kapazität bezüglich der möglichen Abgefertigten Passagiere pro Jahr, lag am Flughafen Letisko Bratislava bei rund 2,6 Millionen Fluggästen.

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Parken am Flughafen Bratislava

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Parkovanie na lestisku v BA MONTI, spol.s r.o.
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Bratislava Airport Parking
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Erbaut wurde der Flughafen Bratislava in den Jahren 1947 bis 1951. Mit der Eröffnung im Jahr 1951 löste der Airport Bratislava den alten seit 1923 operierenden Flughafen im Stadtteil Vajnory ab.
In den 1980er Jahren wurden die beiden Start- und Landebahnen verlängert, die eine auf 3160 m Länge und 45 m Breite und die zweite auf insgesamt 2900m Länge und 60 m Breite. Zur Zeit verfügt der Flughafen Letisko Bratislava über 3 Terminals, den Terminal A, Terminal B und Terminal C und beschäftigte im Jahr 2007 etwas über 670 Mitarbeiter.
Im Verlauf der Jahre wurde das alte Terminal A abgerissen und 1970 neu gebaut und später in den 1990 Jahren erneut saniert und auf den neuesten technischen Stand gebracht.
Der Abfertigungsbereich des Terminal B wurde im Jahr 1994 eröffnet, und der Terminal C ging  nach seiner Fertigstellung im Jahr 2006 in Betrieb.
Es folgten in den Jahren nach 2008 immer weitere Ausbauten und Neubauten der Terminalgebäude bis schließlich im Jahr 2012 der neueste Teil der Terminalgebäude mit einer nun maximalen Kapazität von 5 Millionen Fluggästen feierlich eröffnet wurde.
Dieser neue Terminal inklusive der Gebäude und Technik, stellt aufgrund der entstandenen Baukosten und Investitionen von etwa 96 Millionen Euro eines der größten slowakischen Projekte der Infrastrukturinvestitionen dar.
Ein besonderes Ereignis am Letisko Milana Rastislava Štefánika fand 2005 statt, als die Air Force One von George W. Bush anlässlich des Gipfeltreffens zwischen den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika und dem russische Staatspräsidenten Wladimir Putin am Airport Bratislava landete.
Der Flughafen Bratislava wurde 2005 im Rahmen der Privatisierung von staatlichen slowakischen Betrieben zum Kauf ausgeschrieben. Im Verlauf des Auswahlverfahrens wurde die zunächst hohe Anzahl von privaten Bewerbern von 35 auf fünf verbliebene Bewerber reduziert.
Im Jahr 2006 erwarb dann das Konsortium TwoOne, eine Vereinigung des benachbarten Flughafens Wien-Schwechat, der Raiffeisen International und der slowakischen Finanzgruppe Penta Investments SR, 66% des Flughafens Bratislava. Dieser Kauf der Anteile des Flughafens wurde bereits noch im selben Jahr nach einem Regierungswechsel in der Slowakei angeblich aufgrund formaler Mängel verboten und rückgängig gemacht. Die neue Regierung beschloss im Anschluss an das Verbot der Übernahme des Konsortiums von den 66% der Flughafenanteile, dass der internationale Flughafen Letisko Bratislava nun doch nicht privatisiert werden sollte und in staatlicher Hand verbleibt.
Es wurde von der slowakischen Regierung versucht, strategische Partner in langfristigen Verträgen über 30 Jahre hinweg für die Zusammenarbeit mit dem Flughafen Bratislava zu gewinnen, jedoch ist dieses Vorhaben bisher gescheitert und der Flughafenbetreiber ist nach wie vor zu 49,7 % das Transportministerin der Slowakei und zu 50,3 % ein slowakischer Immobilienfond der Regierung.
Die Anbindung des Airport Bratislava ans das öffentliche Straßennetz ist über die Staatsstrassen E58, die E75 und die Autobahn D1 möglich. Die Autobahn D1 wiederum kann, aus Richtung Bratislava kommend, bis zum Flughafen ohne Vignette genutzt werden.
Des weiteren können Fluggäste ein gut ausgebautes Busnetz nutzen, um vom Hauptbahnhof bzw. Zentrum von Bratislava, vom Flughafen Wien und der Stadt Wien direkt zumFlughafen Letisko Bratislava zu gelangen. Das Einzugsgebiet des Flughafen Bratislava erstreckt sich über die Slowakei, Österreich, Tschechien und Ungarn.
Seit dem Jahr 2015 betreibt die irische Billigairlines Ryanair eine Basis am Airport Bratislava, ist somit die momentan größte Fluggesellschaft vor Ort, und fliegt von hier aus internationale Ziel wie Birmingham, Brüssel, Dublin, London-Lupton, Rom-Ciampi und Berlin Schönefeld an. Besonders im Sommerflugplan finden sich im Flugplan verstärkt Charterflüge mit Zielen im Mittelmeerraum.
Ebenso ist der internationale Flughafen Letisko Bratislava die Heimatbasis der Frachtfluggesellschaft Air Cargo Global ACG, die besonders für ihre Frachtflüge von Bratislava nach Hongkong und Shanghai bekannt ist.
Durch die unmittelbare Nähe zur slowakischen Landeshauptstadt Bratislava, ist der Flughafen Bratislava auch das Tor für viele Touristen, die die größte Stadt der Slowakei und die einzige Landeshauptstadt Welt, die mit Österreich und Ungarn, an mehr als nur einen Nachbarstaat grenzt, besuchen wollen.
Viel zu bieten hat das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Slowakei, mit seinen fast 426.000 Einwohnern (Stand 2016) mit seinen Universitäten, Museen und Theater. Touristen interessiert meist besonders das Alte Rathaus am am Marktplatz in der Altstadt, die viertürmige Burg Bratislava, das Miachaeltor aus dem Barock, der Martinsdom und das schmalste Haus Europas mit seinen 1,3m Breite.
Geprägt wird die Altstadt von einer Unzahl an Palais im barocken Stil, die meisten sind Überreste aus dem 18. Jahrhundert, sowie das 1760 erbaute Palais Grassalkovich, das Primatialpalais aus dem Jahr 1781 oder das 1747 erbaute Pálffy Palais.
Der heutige restaurierte Teil des unterirdischen jüdischen Friedhofs beherberg das Mausoleum von Moses Sofer, hat sich in der heutigen Zeit zu einem Wallfahrtsort für Juden aus aller Welt entwickelt.
Eine wundervolle Aussicht über die Stadt Bratislava hat man von dem einzigen Militärfriedhof der sich auf einem Hügel in der westlichen Altstadt befindet. Hier steht zu Ehren der Soldaten der Roten Armee ein 39,5 m hoher Obelisk.
Der Sandberg in Devínska Nová Ves wurde über Jahrtausende aus den Gesteinsresten des Tertiärmeers gebildet ist ein Kuriosum der Stadt. Hier findet man zahlreiche Fossilien und Versteinerungen vor allem von Meereslebewesen.
Dank der Nähe zu den Karpaten und der Auerlandschaft der Donau, umgeben die Stadt Bratislava viele Wälder, die zum Teil bis zum Zentrum der Stadt reichen und zur Naherholung dienen. Der Öffentlichkeit sind über 45 km² Grünflächen in Form von Stadtparks und Waldparks zugänglich. Der Horský park, zu deutsch Gebirgspark, ist der größte Stadtpark Bratislavas und befindet sich in der Altstadt. Das beliebteste Naherholungsziel in den sogenannten kleinen Karpaten ist der Bratislavský lesný park, zu deutsch Pressburger Waldpark. Die rund 27 km² große Fläche des Waldparks ist zu 90% bewaldet und beherbergt dank der ursprünglichen Flora und Fauna Tiere wie Dachse, Rotfüchse und sogar Europäische Mufflons.