Parken Flughafen Genf

Der zweitgrößte Flughafen der Schweiz, der internationale Flughafen Genf (IATA-Code GVA), auch unter den Namen Aéroport International de Genève, Genève Aéroport bzw früher als Aéroport de Genève-Cointrin bekannt, befindet sich etwa 4 km nördlich von Genf auf knapp 430 m über dem Meeresspiegel gelegen, auf dem Gemeindegebiet von Meyrin und Le Grand-Saconnex.
Betrieben wird der Flughafen Genf von einem autonomen öffentlichen Betrieb, des Aéroport International de Genève und beförderte im Kalenderjahr 2015 mit fast 190.000 Starts und Landungen über 15,7 Millionen Fluggäste und 65.000 Tonnen Luftfrachtgüter.

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Parken am Flughafen Genf

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Zum Jahreswechsel konnten die Fluggäste vom internationalen Flughafen Genf aus insgesamt 109 Flugziele erreichen, wobei 90 Destinationen innerhalb Europa und 19 auf anderen Kontinenten angeflogen wurden. Die wichtigsten inneneuropäischen Flugziele von Genf aus sind Amsterdam, Berlin, Brüssel, London, Moskau und Paris. Die wichtigsten aussereuropäischen Verbindungen stellen die Flugziele Abu Dhabi, Dubai, Montreal, Newark, New York, Peking und Tel Aviv dar.
Ausserdem sorgen über 900 Mitarbeiter am Flughafen Genf für den reibungslosen Ablauf des täglichen Betriebs, der Flugsicherung, der Organisation der Flüge, Koordination und Kontrolle des Gepäcks, der Abwicklung der Frachtgüter und Fluggäste, Durchführung der Polizei- und Grenzkontrollen und natürlich der Gewährleistung der Sicherheit.
In Genf stellen die Schweizer Fluggesellschaft Swiss und die Billigairline EasyJet, die vor Ort eines seiner Drehkreuze betreibt, die wichtigsten Fluggesellschaften.
Der internationale Flughafen Genf kann von den Fluggästen über die Autobahn A1 und überregionale Verbindungsstrassen mit dem eigenen Auto angesteuert werden.
Seit der Inbetriebnahme des 1987 eröffneten unterirdischen Flughafenbahnhof Genève Aéroport stellt jedoch dieser Bahnhof den wichtigsten Zugang zum Flughafen Genf für die Passagiere dar. Von hier aus fahren Züge direkt zum Genfer Bahnhof Genève-Cornavin und zu den wichtigsten Städten in der Schweiz.
Das Genfer Nahverkehrsunternehmen Transports Publics Genevois mit zahlreichen Buslinien, unter anderem der Trolleybuslinie 10 und verschiedene Autobusse (TPG), und regionale Buslinien wie die Linie Y nach Frankreich und einer Fernbusverbindung nach Annecy bilden zusammen den Abschluss der Anbindung des Genfer Flughafens an das öffentliche Verkehrsnetz.
Viele in der direkten Umgebung vom Flughafen und in Genf selbst ansässigen Unternehmen und internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen (UNO), das internationale Rote Kreuz/  Rothalbmond-Bewegung und die unmittelbare Nähe zum Genfer Messegelände Palexpo sind der treibende Motor und Hauptwirtschaftsfaktor der den Betrieb des Flughafen Genf fördert. Ein weiterer profitabler Faktor ist der am Genfer Flughafen strak ausgeprägte ortsansässige VIP-Flugverkehr.
Ebenfalls befindet sich in Genf, die für die komplette Schweiz zuständige Vertretung der Internationalen Luftverkehrs-Vereinigung, der kurz genannten IATA.
Der 1922 eröffnete und im Laufe der Zeit immer wieder erweitert und ausgebaute Flughafen Genf besitzt 2 Start- und Landebahnen, wobei die erste das ganze Jahr über, und die zweite Startbahn nur im Winterflugplan für Charterflüge genutzt wird.
Der Hauptterminal, Terminal 1 ist unterteilt in die Sektionen A, B, C, D und F, wobei alle Gates im Bereich A und einige Gates des Bereich D für die Abfertigung von Schengen-Flugverkehr genutzt werden. An den restlichen Gates der Bereiche B, C, D und F erfolgt die Abwicklung alle Destinationen die ausserhalb des Schengen-Raum liegen.
Der Pier C, der eigentlich seit 1975 als provisorische Lösung zur Abwicklung von wenigen Großraumflugzeugen diente, soll bis 2020 komplett Umgebaut und an den neuesten Stand der Technik aufgerüstet werden. Dieses Projekt „Ostflügel“, soll mithilfe der Architektur und Gebäudetechnik den alten Pier C des Flughafen Genf in einem modernen, optisch ansprechenden aber auch aus ökologischer Sicht zeitgemäßen Bild erstrahlen lassen und von 3 auf 6 Stellplätze für Großraumflugzeuge erweitert werden.
Der ursprüngliche Terminal des Flughafen Genf aus dem Jahr 1949, wurde im Verlauf zum jetzigen Neben-Terminal 2. Aufgrund der eher bescheidenen Ausstattung des Terminals, wird dieser nur im Winterflugplan zur Abfertigung von Charterflügen genutzt. Hier erfolgt nur der Check-In und der anschliessende Transfer der Fluggäste per Bus-Shuttle zum Hauptterminal und der eigentlichen Flugabfertigung.
Ein Plan der Flughafenbetreiber den Terminal 2 zu einem Low-Cost-Terminal umzubauen scheiterte an dem Widerstand mehrerer ansässiger Fluggesellschaften. Sie befürchteten eine Bevorteilung der Billigairlines EasyJet und einen massiven Einbruch bei den eigenen angebotenen Verbindungen und verhinderten den Umbau des Terminal 2. Neue Pläne für die zukünftige Entwicklung und den Weiterbestand des Terminal 2 existieren bisher nicht.
Für die Starts und Landungen am Genfer Flughafen stehen 2 Start- und Landebahnen zur Verfügung. Die größere von beiden hat eine Länge von 3900 m und eine Breite von 50 m, auf der stündlich etwa 40 Flüge landen oder starten können. Parallel zu dieser existiert noch die zweite, kleinere Graspiste mit 823m Länge und 30m Breite für Leichtflugzeuge.
Eine Besonderheit des Genfer Flughafens beruht auf dem Sonderstatus vor dem Beitritt der Schweiz zum Schengener Abkommen 2008. Der Bereich F mit seinen sechs Gates und zwei Fluggastbrücken, wurde ausschließlich zur Abfertigung von aus Frankreich kommenden oder nach Frankreich reisenden Passagieren genutzt.  
Dieser rein französische Bereich konnte nur über einen Strassentunnel und anschliessender zollfreier Strasse von der Gemeinde Ferney-Voltaire aus erreicht werden. Der Schweizer Zoll konnte so von den Fluggästen aus der Nachbarregion Pays de Gex gemieden werden. Auch nach dem Beitritt der Schweiz zum Schengener Abkommen im Jahr 2008, existiert dieser Sektor vor allem zum Warentransfer von und nach Frankreich weiterhin. Die Einwanderungs- und Passkontrollen in diesem Bereich wurden als Folge des Beitritts zum Schengen-Abkommen jedoch abgeschafft.
Auch am internationalen Flughafen Genf ist es im Laufe der Zeit zu schweren Zwischenfällen und Abstürzen gekommen. In den Jahren 1950 und 1966 sind jeweils Flugzeuge der Air-India beim Landeanflug auf den Genfer Flughafen am Mont Blanc zerschellt.
Im Oktober des Jahres 1982 berühret ein Flugzeug der Egypt Air im Landeanflug unmittelbar vor der Landebahn den Grund und wurde durch das zu frühe Aufsetzten abgeprallt und seitwärts über die Landebahn geschleudert. Bei der folgenden Drehung des Flugzeugs um 270 Grad verließ des Flugzeug rückwärts schlitternd die Landebahn wobei einer der Flügel abgerissen wurde und sich das austretende Kerosin sofort entzündete. Der Brand konnte von der Flughafenfeuerwehr zügig unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Am Flugzeug entstand ein Totalschaden, jedoch überlebten alle 172 Fluggäste und Besatzungsmitglieder.
2014 hat der Copilot eines Ethiopian Airlines Flug von Addis Abeba nach Rom entführt und zur Landung in Genf gezwungen. Nach der Landung in Genf liess er sich widerstandslos festnehmen.