Parken Flughafen Paris-Orly

Am zweiten internationale Flughafen von Paris, der Flughafen Paris-Orly neun Kilometer südlich von Paris gelegen, wurden im Jahr 2016 rund 31 Millionen Fluggäste abgefertigt. Paris-Orly wird hauptsächlich genutzt für die Inlandsflüge der Air France und dient als Drehkreuz für Die Fluggesellschaften Corsair International, Transavia France und easyJet.
Ursprünglich wurde der Flughafen Paris-Orly als Aéroport de Paris, also „Flughafen Paris“ bezeichnet, obwohl er von Beginn an umgangssprachlich unter dem Namen Flughafen Paris-Orly, benannt nach dem Pariser Vorort Orly, läuft. Mit der Eröffnung des Flughafens Paris-Charle-de-Gaulle wurde der Name dann offiziell zu Flughafen Paris-Orly abgeändert.

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Parken am Flughafen Paris-Orly

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Schon in den frühen 1920er Jahren wurden auf dem Flugfeld von Orly Wartungshallen, so auch 2 ca. 300m lange Hallen speziell für Luftschiffe.
Im zweiten Weltkrieg besetzte die deutsche Luftwaffe den Flughafen Paris-Orly von den Jahren 1940 bis 1944.
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs fand dann die Rückgabe des Flughafens von den amerikanischen Streitkräften an die Franzosen statt, die den Flughafen dann wieder als zivilen Flughafen nutzten.
Die United Air Force behielt jedoch ein Areal im Norden des Flughafens zurück und richtete dort die Orly Air Base ein, die sie bis zum Austritt der Franzosen aus den militärischen Strukturen der NATO vor allem als Logistikzentrum für den Lufttransport nutzte.
1948 wurden am Flughafen Paris-Orly schon 215.000 Fluggäste abgefertigt. Vier Jahre später bezog Air France das Terminal Nord und weitere 2 Jahre drauf ging der Tower Ohly-Nord in Betrieb. Das Süd Terminal entstand ab 1956 bis zur Eröffnung im Jahr 1961, der neue Kontrollturm im Jahr 1966 und das zweite Terminal Orly West in Jahr 1971.
Aufgrund des Baus und der Inbetriebnahme des Flughafen Paris-Charle-de-Gaulle, wurde für den Flughafen Paris-Orly 1996 ein Wachstumsverbot ausgesprochen, was zur Folge hat, dass sich das 15,5 km² große Areal des Flughafen Paris-Orly seit vielen Jahren optisch nicht verändert hat.
Vorgeschrieben sind unter anderem ein Nachtflugverbot zwischen 23:30 Uhr und 6:00 Uhr morgens, ein Maximum an abgefertigten Fluggästen pro Jahr von 30 Millionen Passagieren und es dürfen maximal 250.000 Flüge pro Jahr am Flughafen Paris-Orly starten und landen. Nicht nur dienen diese Beschränkungen des Wachstums dazu, die Wirtschaftlichkeit vom neueren Flughafen Paris-Charle-de-Gaulle nicht zu gefährden, sondern auch dem Schutz der Anwohner vor Fluglärm und einer Überlastung der öffentlichen Verkehrsnetze.
Das Frachtabfertigungsareal des Flughafens hat eine Größe von etwa 460.000 m² und befindet sich im Osten des Flughafens, wo pro Jahr an die 500.000 Tonnen Frachtgüter verladen werden.
Im Norden des Flughafengeländes befinden sich die Wartungseinrichtungen, Lager, Werkstätten und 9 Hangars, wo bis zu 20 Flugzeuge untergebracht werden können.
Östlich von hier liegen noch das Business-Center Orly Tech mit seinen knapp 35.000 m²  moderne Büroflächen, die speziell für Luftfahrt- und Transportunternehmen ausgestattet und ausgerichtet sind.
Durch die flughafeneigene Busgesellschaft Aéroports de Paris werden die Terminals und die weiter entfernten Urlauberparkplätze miteinander verbunden.
Generell kann der Flughafen Paris-Orly recht gut mit den öffentlichen Verkehrsmittel erreicht werden. Die S-Bahnlinie RER B wird seit 1991 mit den Terminals über das Orlyval, einem automatischen Zugsystem, verbunden. Diese kostenlosen automatisierten Züge des Orlyval pendeln zwischen beiden Terminals (Süd und West) mit Weiterfahrt zum knapp sieben Kilometer entfernten RER Bahnhof Antony, wo Fluggäste dann in die Linie RER B zur Weiterfahrt nach Paris umsteigen können.
Die zweite S-Bahnverbindung des Flughafens Paris-Orly, die Linie RER C, hat eine Haltestelle am Pont-de-Rungis/Aéroport d’Orly, von wo aus die Fluggäste dann mit den Flughafeneigenen Pendelbussen zu den Abflugterminals gelangen.
In Zukunft soll im Rahmen des Grand Paris Express Projekts die Linie 14 der Pariser Mêtro bis zum Flughafen Paris Orly verlängert werden, so der Flughafen Orly direkt an das Mêtro-Netz angeschlossen werden. Fluggäste können dann bequem und ohne umsteigen schnellstmöglich und in kurzen Abständen direkt in die Pariser Innenstadt gelangen.
In etwa 30 Minuten können Passagiere auch mit der Tramlinie 7 von der Metroendstation in Villejuif zum Flughafen Paris-Orly gelangen.
Die Buslinien des öffentlichen Verkehrs nach Orly werden von den Pariser Verkehrsbetrieben RATP unterhalten. Zu nennen wären da die Linie 183, die zur Métrostation Porte de Choisy fährt, die Linie 285, welche den Flughafen Paris-Orly mit der Métro Villejuif-Louis Aragon verbindet, und zwei Nachtbuslinien, die sogenannten Noctilien, deren Routen zum einen zur Porte d'Italie und zum anderen zur Athis Mons-Pyramide de Juvisy führen.
Unter anderem werden am Flughafen Paris-Orly Jetbusse nach Villejuif-Louis Aragon Denfert-Rochereau, eingesetzt, sowie Reisebusse der Air France, die den Flughafen Orly mit dem Flughafen Roissy verbinden.
Mit dem eigenen PKW kann man direkt über die Nationalstrasse N7, oder im weiteren über die Autobahn A6 zum Flughafen Paris-Orly gelangen.
Im Verlauf der Geschichte des Flughafens Paris-Orly ist es immer wieder zu Zwischenfällen, Flugunfällen und unvorhersehbaren Ereignissen gekommen.

  • Im November 1956 missglückte der Start eines Flugs der Aeree Italiane, bei welchem 34 Fluggäste und das Bordpersonal ums Leben kamen, darunter befand sich auch der italienische Dirigent Guido Cantelli. Nur ein Passagier überlebte den Flugzeugabsturz.
  • Der Startabbruch eines Air France Flugzeugs im Juni 1962 führte zu dem Flugzeugabsturz mit  130 Toten, den meisten Todesopfern bei einem Flugzeugunfall zum bis zum damaligen Zeitpunkt.
  • Im Jahr 1974 wurde dieser traurige Rekord abgelöst durch einen Flugzeugabsturz, bei dem alle 346 Personen an Board einer Türkisch Airlines Maschine beim Absturz knapp 10 Minuten nach dem Start in Paris-Orly starben.
  • 1975 versuchten mehrere Attentäter am 13. und am 17. Januar, beide Male zum Glück erfolglos, ein Flugzeug der Israelischen Fluggesellschaft El Al in die Luft zu sprengen.
  • Ein weiterer Bombenanschlag, diesmal jedoch auf einen Abfertigungsschalter einer türkischen Airline, erfolgte im Juli des Jahres 1983, bei dem eine armenische Untergrundorganisation Namens Asala 8 Menschen tötete und über 50 Personen verletzt wurden.
  • Der Flughafen Paris-Orly ist im Jahr 2016 in der Folge der Terroranschläge von Paris am 13. November komplett geschlossen worden und alle An- und Abflüge annulliert worden.
  • Auch im März 2017 kam es am Flughafen zu einem Zwischenfall mit terroristischem Hintergrund. Ein mutmaßlicher Islamist, der einer Soldatin der Antiterroreinheit „Sentinelle“ ein Sturmgewehr entrissen hatte, ist im weiteren Verlauf des Vorfalls vom Sicherheitspersonal erschossen worden. Dabei ist hervorzuheben, dass keine weiteren Personen, Passagiere oder Sicherheitsleute verletzt oder getötet wurden.